Orangenaktion: was ist das ?!

Von Scharenstetten über Suppingen und  von Seißen bis Rottenacker :  

Sie ist fast schon legendär und über Generationen hinweg in Baden-Württemberg bekannt: die Orangenaktion.

Mitmachen lohnt sich
Wir vom EJW-Weltdienst unterstützen euch, indem wir
umfangreiche Materialien zur Durchführung der Aktion
zur Verfügung stellen.
Euer Einsatz lohnt sich, denn ihr helft mit, dass die Liebe
Gottes auf dieser Welt spürbar und erlebbar wird.Mit der Hilfe aller Jungschargruppen im Bezirk wagen wir, rund um den 1. Advent den Versuch, sieben Tonnen BioOrangen im Alb-Donaukreis zu verkaufen. Die „süßen Früchte“ kaufen wir über unseren Handelspartner „Gmiasmayer Blaubeuren“ direkt aus Süditalien. Im strukturschwachen Kalabrien bildet die nachhaltige Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle der dortigen Bevölkerung. Neben den bekannten Oliven wachsen dort auch unsere leckeren Südfrüchte in hoher Bio Demeter Qualität. Zusammengschlossen in der Agrargemeinschaft Salamita,  pflücken mehrere Kleinbauern die Orangen für uns frisch vom Baum. Ein Lastwagen fährt direkt nach Blaubeuren. Dort werden die Früchte bei unserem Partner Laurin Mayer vom Gmiasmayer eingelagert. Dadurch können wir kurze Lieferwege garantieren und unterstützen die finanziell schlechter gestellten Kleinbauern im Süden von Europa. 

Mit Hilfe der Jungschargruppen wechseln sie bei der Orangenaktion gegen eine Spende von 80 Cent ihren Besitzer. Die Jungschargruppen nutzen für die Spendenaktion kreative Ideen und Aktionen. Vom Marktstande über den Bauchladen,
geschmückten Leiterwägen im Haus-zu-Haus-Einsatz,
oder auch per „Orangen-Mobil“ auf dem Wochenmarkt: die Kinder- und Jugendgruppen verteilen sieben Tonnen der süßen Früchte im Bezirk.

Ziel der OrangenAktion ist neben der konkreten Unterstützung von Menschen in den Partnerländern, dass Kinder
und Jugendliche die Lebensumstände ihrer Altersgenossen
in anderen Ländern kennen- und verstehen lernen.
In manchen Gruppen werden mit Spielen, Bastelarbeiten und Informationen zu Land und Leuten im Vorfeld der OrangenAktion der Gedanke, sich für andere stark zu machen, gebracht.

Ziel ist es, die gesammelten Spendengelder für soziale Hilfsprojekte unserer evangelischen Partnergemeinde in Argentinien zu Gute kommen zu lassen. Pfarrer Reiner Kalmbach lebt in Argentinien. Er hat vor Ort diakonische Projekte initiiert. Die Menschen in unserer Partnergemeinde dort benötigen dringend unsere Hilfe. Ohne Spendeneinnahmen wären viele Hilfsprojekte nicht mehr lebensfähig. Über Jahre hinweg ist   eine herzliche Partnerschaft zwischen dem ejw und den Projekten von Pfarrer Kalmbach entstanden. Workcamps mit jungen Menschen in Argentinien und Gegenbesuche in Deutschland sind ein fester Bestandteil dieser Begegnung. 2019 reist erneut eine Gruppe im Rahmen eines Workcampes von Blaubeuren nach Padagonien, um dort konkret Hilfe zu leisten und die Partnerschaft zu stärken. Jedes Jahr unterstüzten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Freiwillige aus unserer Partnergemeinde die Arbeit des ejw in Blaubeuren. Für ein Jahr leben und arbeiten sie dafür auf der Schwäbischen Alb. Nähere Informationen zum diesjährigen Spendenprojekt findet man in der entsprechenden Rubrik.