LoBiN – Lokales Bildungsnetz Blaubeuren

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Anfragen an Michael Hermann, Projektleitung unter

Tel.: 07344/9232216                       Mobil: 01575/3710573

Mail: lobin@bezirkblaubeuren.de

Das LoBiN-Projekt in Blaubeuren startet wieder durch!!!

Nach einer längeren Zeit der Ungewissheit und des zermürbenden Wartens, kann das LoBiN- Projekt unter dem Dach des Evangelischen Jugendwerks nun doch wieder weitergehen. Die Stadt Blaubeuren hat sich zusammen mit dem Kirchenbezirk Blaubeuren dazu entschlossen, ab Juni 2017 eine 25% Stelle, unabhängig vom gestellten Projektantrag an das Land, für drei Jahre gemeinsam zu finanzieren. Wenn der gestellte Antrag über den Zukunftsplan Jugend des Landes BW durchgeht, kann für 1,5 Jahre weiteres Personal angestellt werden, schau mr mal…. .

Als erstes Projekt wird kurzfristig eine Neuauflage der Ferienbroschüre 2017 mit Angeboten der Blaubeurer Bildungspartner erstellt.

Schülermentorenprogramm (SMP)

Das klassische Schülermentorenprogramm ist ein Qualifizierungsangebot der kirchlichen Jugendarbeit und des Kultusministeriums Baden Würrtemberg, das Jugendliche befähigt aktiv Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Im Kontakt und Austausch mit Konrektor Ulrich Körner und Waltraud Siebeneich entstand  die Idee einer Jugendleiterschulung im Sinne eines Pilotprojektes am Gymnasium, welches sowohl für die Schule als auch für uns als freien Träger von Nutzen sein könnte. Eine Herausforderung für Schule und Jugendarbeit zur Entwicklung einer lokalen Bildungslandschaft unter Einbeziehung informeller Bildungsprozesse (Lernen, das im Alltag, in der Familie oder in der Jugendarbeit stattfindet.) . In eine solche Bildungslandschaft kann gerade auch die kirchliche Jugendarbeit insbesondere ihr Potenzial als Brücke zu den Bildungsorten von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum einbringen.

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Seit Mitte November 2016 treffen wir uns nun mit einer Gruppe von acht Jugendlichen der Klassen 9 und 10  jeden Dienstagnachmittag von 13.55 – 15.25 Uhr direkt an der Schule. Über das Schuljahr werden 30 Einheiten zu jeweils 2 Schulstunden durchgeführt.

Die parallel stattfindenden, bzw. anschließenden begleiteten SMP-Praktika (40 h) planen die Schüler eigenverantwortlich und führen sie selbständig durch. Hier kann neben der Durchführung neuer Projekte auch auf Einsatzbereiche als Jugendbegleiter zurückgegriffen werden.

Im dritten Teil kommen Schüler aus verschiedenen SMP-Standorten zu einem abschließenden Tag (8 h) zusammen.

Die Ausbildung zum Schülermentor wird durch ein offizielles Zertifikat des Kultusministeriums bescheinigt.

Sepp-Herberger-Fußballturnier „Integrations-Cup“ und “Spiel ohne Grenzen” in Kooperation mit dem Württembergischen Fußballverband am 22. Juli 2016 von 8.00 -12.30 Uhr

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LoBiN Blaubeuren und Kay Friedrich vom WFV Bezirk Donau/Iller hatten eine gemeinsame Idee: Sie wollten den Blaubeurer Schülerinnen und Schülern einen schönen Tag bereiten und gleichzeitig zeigen, wie man durch sportliche Betätigung bestehende Barrieren gegenüber dem Fremden überwinden und Brücken zu anderswirkenden Menschen aus fremden Kultur bauen und pflegen kann.

Die Schulleitungen des Joachim-Hahn-Gymnasiums, der Karl-Spohn-Realschule und der Blautopfschule nahmen diese Idee gerne auf und meldeten sämtliche 5. und 6. Klassen mit insgesamt 351 Schülerinnen und Schüler zu dem Event an. Rund um den Sportplatz Blaubeuren und den angrenzenden Flächen wuselte es nur so vor Kindern und Jugendlichen aller Klassen, aller Hautfarben, aller Religionen und aller Sprachen.

150 Fußballerinnen und Fußballer nahmen am von Bezirksjugendleiter Kay Friedrich ausgerichteten Fußballturnier um den „Integrations-Cup“ teil.

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201 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem von LoBiN angebotenen „Spiel ohne Grenzen“ teil. An 12 verschiedenen Stationen konnten die Kinder unter Anleitung der ausgebildeten Schülermentoren, einigen Sozialpraktikanten sowie der Mithilfe einiger Mitarbeiter des Jugendwerks  Ihre Geschicklichkeit, Ihre Bewegungsfähigkeit, Ihre Schnelligkeit oder auch Ihre Ausdauer testen. In Anbetracht der warmen Temperaturen kamen die eine oder der andere sehr schnell ins Schwitzen.

Die Veranstaltung bildete zugleich den Praxis-Abschlussteil für die frischgebackenen Schülermentoren. Vor der abschließenden Siegerehrung bekamen auch die Schülerinnen ihre Zertifikate des Kultusministeriums überreicht.

Schülermentorenprogramm SMP-i:

Zusammen mit 15 Schülern der 8.Klassen fand das angesprochene Schülermentorenprogramm “SMP-i” in Kooperation mit der Blautopfschule statt.  In diesem Modell ist der Integrationsgedanke vorherrschend.
Interkulturelles Lernen, Integration Benachteiligter, Sensibilisierung für Vorurteile und Diskriminierung und Konfliktmanagement sind inhaltliche Schwerpunkte, die um grundlegende Bausteine, wie z.B. Projektarbeit, ergänzt werden.

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Schülerinnen und Schüler sollen die Erfahrung machen, dass sie mit sozialem Engagement an ihrer Schule und in der  Jugendarbeit etwas bewegen können. Sie übernehmen freiwillig soziale Verantwortung für jüngere Kinder und Jugendliche. Sie bringen sich mit ihren Interessen und Stärken ein und erleben sich in einer neuen Rolle, als Verantwortliche für eine Gruppe und Teil eines Teams. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Teamfähigkeit werden gestärkt.
Das Programm beinhaltet (15 Stunden SMP-i Grundkurs und 15 Stunden SMP-i Praktikum).

Die Schülergruppe im Einsatz

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Die angehenden Schülermentoren haben sich bereits praktisch am LoBiN-Großevent in der Stadthalle eingebracht. Ihre selbst erarbeiteten Herkunftshintergründe waren in der Ausstellung beim Pfingstspektakel zu sehen. Als Abschluss haben sie nun das Alternativprogramm beim LoBiN-Fußballturnier mit den 5. und 6. Klassen der weiterführenden Schulen selbst mit gestaltet.

JUNG IN BLAUBEUREN – “GEMEINSAM STARK”

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungspartner am 24. April 2016 

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Auf Initiative des LoBiN-Projektes fand am 24. April eine gemeinsame Veranstaltung der Blaubeurer Bildungspartner unter dem Motto: JUNG IN BLAUBEUREN „GEMEINSAM STARK“ statt. Von 13.00 -17.00 Uhr gab es in der Stadthalle (wegen zu kalten Wetters verlegt) eine bunte kreative Vielfalt an Mitmachangeboten und Events für Kinder und Jugendliche, sowie Informationen für Eltern zu den Angeboten der Jugendarbeit aus Blaubeuren. An der Veranstaltung beteiligten sich 32 unterschiedliche Vereine, Verbände, Schulen und Organisationen. Die Veranstaltung war mit ca. 400 Besuchern ein voller Erfolg.

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Mit dabei waren:

THW, Förderverein Gymnasium, Kinderschutzbund, Evangelisches Jugendwerk, TSV Seißen, Freundeskreis Suchtkrankenhilfe, Höhlenverein, Jugendhaus, Puppentheaterverein, Gemeinde der Christen, Arbeitskreis Asyl, TSV Blaubeuren, Jugendrotkreuz, Circusschule Harlekin,  Schöne-Lau-Schule, TV Gerhausen, Evang. Kirchengemeinde Blaubeuren, Jugendkapelle des Musikverein Asch und Musikverein Blaubeuren, Schulsozialarbeit, Grundschule Gerhausen, EBRU-Verein, Skiclub Gerhausen, Musikschule, BUND, NABU, Feuerwehr, Bergwacht, VHS, Grundschule Seißen, Musikverein Seißen und Förderverein Blautopfschule.

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Stand des EJW mit Kooperationsspielen

Schulprojekt zum Thema Flucht und Fremdsein

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Ende letzten Jahres gab es eine Anfrage seitens der Blautopfschule von Frau Sigloch und Frau Krokenberger. Beide unterrichten in der 9. und 10. Klasse Religion und Ethik. Dort kam es verstärkt zu flüchtlingsfeindlichen Sprüchen, und das u.a. auch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Wir trafen uns mit den anderen zuständigen Lehrerinnen und vereinbarten ein Schulprojekt, welches nun Anfang März in der Gemeinschaftsunterkunft stattgefunden hat. 4 Klassen, insgesamt 70 Schüler machten sich an 4 unterschiedlichen Terminen auf den Weg in die Unterkunft. Zwei Stunden lang befassten wir uns mit dem Thema „Fremdsein & Flucht“. Eingangs gab es interkulturelle Gruppenspiele, um einen Zugang zu diesem nicht einfachen Thema zu ebnen. die Schüler sollten u. a. einen „Deutschen Kulturbeutel“ packen oder sich selbst überlegen, was sie im Falle einer Flucht mitnehmen würden.  Besondere Unterstützung fand ich in Bahi, der anschließend die Situation in seinem Heimatland beschrieb und Hintergründe seiner Flucht schilderte. Ebenso gilt mein Dank allen anderen syrischen Freunden, die sich dazugesellten, selbstlos halfen, dabei waren und zum Gelingen des Projekts beitrugen. Aktuelle erschütternde Bilder aus Syrien, sowie ein Video zu Fluchtsituationen im Stil eines PoetrySlam sorgten unter den Jugendlichen für eine bedrückende Stimmung. Die Gefühle und Gedanken wurden behutsam behandelt, denn wichtigstes Ziel dieser Veranstaltungen war, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, Perspektivwechsel vorzunehmen und Mut mitzunehmen Menschen in Not selbstlos zu helfen und entschieden denjenigen entgegenzutreten, die aus eigener Unwissenheit platte Sprüche in Gewalt münden lassen. Jede/r Schüler/-in erhielt zum Abschluss eine Ausgabe der Erzählung „Krieg- Stell Dir vor er wäre hier“ von Janne Teller.

Im April wird es eine Fortsetzung mit einem interkulturellen Schülermentorenprogramm mit der 8. Klasse geben. Hier wird u.a. ebenfalls  das Thema Flucht im Vordergrund stehen.

„Bluelive 2016“ vereint Schule und Jugendarbeit

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„Bluelive 2016“: unter diesem Namen hatten Schülerinnen und Schüler der vier Blaubeurer Schulen ein großes Konzert im Jugendhaus organisiert und veranstaltet, und traten dort auch selbst als „Band Blue Live“ auf. Jugendliche der Schönen Lau Schule, der Blautopfschule, Realschule und des Joachim-Hahn-Gymnasiums musizierten zusammen mit den Ulmer Bands „Qunstwerk“ und „Anthrazittt“. Das Konzert bildete den erfolgreichen Abschluss eines mehrmonatigen schulformübergreifenden Hip-Hop Workshops mit der Ulmer Band Qunstwerk, veranstaltet durch das Projekt LoBiN in Kooperation mit dem Jugendhausverein Blaubeuren. Unter den rund 100 Besuchern waren auch viele Eltern aber auch Lehrer und sogar eine Rektorin, die sehr angetan von der positiven Entwicklung ihrer Schüler war. Das Jugendhaus war mit dem gesamten umfangreichen Projekt hoch zufrieden, welches durch Fördergelder und dank einiger Sponsoren sich nun finanziell selbst getragen hat. Die Jugendlichen waren ebenso begeistert bei der Sache und lernten in verschiedenen Arbeitsgruppen wie man einen solchen Event allein auf die Beine stellen kann. Auf der Bühne zeigte sich wie die Schülerinnen und Schüler im Projekt zusammengewachsen sind. Man unterstützte sich gegenseitig, wenn es mal mit dem Text nicht gleich klappen wollte. Der Refrain ihres Songs stand für das ganze Projekt: „Was willst Du nur in Deinem Leben erreichen, wenn Du nur davon träumst nach den Sternen zu greifen. Mach dein Ding und frag dich nicht was andere von dir denken.“

Den Abend komplettierte der frische Hip-Hop-Mix der drei Musiker von „Antrhrazitt“, sowie die überzeugende Show der aufstrebenden Hip-Hop-Band „Qunstwerk“ mit den Projektreferenten Ilber, Hospo und Murat.

Die Schülerinnen und Schüler wollen nun in jedem Fall gemeinsam dranbleiben und ein neues Projekt angehen und sich auch im Jugendhausverein beteiligen. Michael Hermann vom Projekt LoBiN wird sie darin weiterhin unterstützen und hofft, dass dieser Erfolg ein Impuls sein kann für weitere Kooperationen zwischen Schule und Jugendarbeit im Bildungsnetz Blaubeuren.

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Es werden zwei Projekte in Kooperation mit anderen Trägern veranstaltet:

  • Hip-Hop-Workshop in Kooperation mit dem Jugendhaus und jugendlichen Schülern der Schöne Lau-Schule, Blautopfschule, Realschule und des Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der mit der Band Qunstwerk aus Ulm

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  • Musik -Projekt in Kooperation mit der Musikschule und Kindern und Jugendlichen der Gemeinschaftsunterkunft in Blaubeuren. Das Projekt wurde neben dem bisherigen Cajon-Unterricht um eine zweite Gruppe mit Gitarrenunterricht ausgebaut.

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Mitte November fand das Treffen mit den RektorInnen der Blaubeurer Schulen und 17 Vertretern der örtlichen Vereine, Verbände und Organisationen statt. Ein weiterer Schritt in Richtung gemeinsames Bildungsverständnis.

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Bereits durchgeführte Aktivitäten im Jahr 2015:

  • Durchführung Auftakttreffen am 13. Juli mit 23 Personen aus 14 Vereinen und Organisationen.
  • Vereinsdokumentation, Erstellen einer Gesamtliste aller Vereine, Verbände, Organisationen und der kirchliche Jugendarbeit in Blaubeuren.
  • Teilnahme mit einem LoBiN-Wagen am traditionellen Blaubeurer Kinderfest mit Logo`s aller Blaubeurer Vereine unter dem Motto: „Bildung braucht viele Partner“
  • Infostand am Kinderfest zur Kontaktaufnahme und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstellung eines umfangreichen Online-Umfragebogens für Vorstände und Jugendliche aus den Vereinen. Im Ganzen geht es darum das Lokale Bildungsnetz in Blaubeuren in für alle transparenter Form darzustellen, um langfristig diese lokale Bildungslandschaft stärken und optimieren zu können.
  • An der Umfrage beteiligten sich 30 verschiedene Vereine und Organisationen. Eine Auswertung fand bereits zum Teil statt und wird Ende des Jahres allen Vereinen vorgestellt.
  • Mitarbeit im Arbeitskreis Asyl mit Kooperationsgesprächen in Vereinen
  • Beginn der Fotoaktion: Jeder Verein hat die Möglichkeit, sich in einem charakteristischen Bild des Vereins der Öffentlichkeit vorzustellen. Ziel der Aktion ist es, das Besondere an jedem einzelnen Verein für die Betrachter in nur einem Bild einzufangen und die bedeutende Vielfalt der Vereine und Organisationen in Blaubeuren darzustellen, das Ehrenamt herauszuheben, die Gemeinsamkeit zu fördern und in der Öffentlichkeit für Nachwuchs zu werben. Bisher fotografierte Vereine: Puppenspielverein, Akkordeonorchester, Ev. Jugend Seißen, Ev. Jugend Blaubeuren, Jugendhaus Blaubeuren, Skiclub Gerhausen, Naturfreunde, Posaunenchor Blaubeuren/Gerhausen, TV Gerhausen, Fliegergruppe Sonderbuch, Feuerwehr, Arbeiterwohlfahrt, Gemeinde der Christen, Musikverein Blaubeuren, Kinderschutzbund, Musikverein Asch, Brauchtumsverein „Leiliche“, Musikschule Blaubeuren, THW.
  • Presseinterview mit Flüchtlingen der Gemeinschaftsunterkunft mit anschließendem Presseartikel im Blaumännle
  • Abend mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund zur Unterstützung des Vorstandes des Vereins zur Offenen Jugendarbeit (Jugendhaus).
  • Organisation eines Offenen Abends mit Flüchtlingen im Cafe Vier (70 Besucher!)
  • 2. LoBiN-Treffen am 28. September im Cafe Vier mit 20 Personen aus 12 Vereinen und Organisationen.
  • Vorstellung Hip-Hop-Workshop zusammen mit den Künstlern von „Qunstwerk“ an Hauptschule, Förderschule, Realschule und Gymnasium, zusammen 15 Klassen
  • Anstellung eines Flüchtlings aus Nigeria als Freiwilliger mit Schwerpunkteinsatz im Schülercafe
  • Werbung in der Gemeinschaftsunterkunft und den VKL-Klassen für das Percussion-Projekt in Kooperation mit der Musikschule.
  • Der Hip-Hop-Workshop mit der Ulmer Hip-Hop-Band Qunstwerk ist im Oktober in Kooperation mit allen vier Schulen gestartet. Teil 1 (36 Jugendliche, 1 Lehrer), Teil 2 ( 24 Jugendliche, 1 Lehrer), Teil 3 (20 Jugendliche). Als Abschluss findet am 23. Januar 2016 ein von den Jugendlichen selbst organisiertes Konzert im Jugendhaus statt.
  • In Kooperation mit der Musikschule hat Mitte November der Percussion-Workshop für Kinder und Jugendliche der Gemeinschaftsunterkunft begonnen. Angeleitet von Tim Beck, dem Leiter der Musikschule und begleitet von Freiwilligen trifft man sich jeden Montagabend im Jugendhaus.
  • Am 16. November fand das 3. LoBiN-Treffen zum Thema Kooperation von Jugendarbeit und Schule mit Beteiligung aller Rektoren aus Blaubeuren und Vertretern von 16 Vereinen und Organisationen statt.
  • Am 23. November fand das 4. LoBiN-Treffen mit allen Ferienprogrammanbietern statt.
  • Am 26. November Information zu LoBiN beim Treffen aller in der Schulbetreuung tätigen Mitarbeiter.
  • Am 27. November Presseartikel im Blaumännle zum Hip-Hop-Workshop
  • Am 27. November Spendenübergabe für Percussionprojekt Volksbank
  • Im Dezember kommt die Bewilligung für den Antrag Mikroprojekte für junge Flüchtlinge mit 8000,- Euro.
  • Der Hip-Hop-Workshop Antrag an das Regierungspräsidium ist genehmigt und wird unterstützt mit 1600,- Euro.
  • Die Jugendhäuser Alb-Donau unterstützen das Hip-Hop-Workshop mit 500,- Euro.
  • Ein Screenshot einer möglichen Online-Plattform ist entstanden

Aktivitäten 2016:

  • Am 23. Januar fand das Abschlusskonzert „Blue-Live“ des Hip-Hop-Workshops mit 20 Jugendlichen, zwei weiteren Bands vor ca. 100 Besuchern im Jugendhaus statt, in Kooperation mit dem Jugendhaus und der Gruppe Qunstwerk aus Ulm.
  • Das Percussion-Projekt findet weiterhin mit Flüchtlingskindern in Kooperation mit der Musikschule statt. Es wird ab Anfang März mit einem parallel stattfindenden Gitarrenkurs erweitert, dazu wurde ein Gitarrenlehrer gewonnen.
  • Am 29. Januar Presseartikel zum Abschlusskonzert des Hip-Hop-Projektes
  • Am 2. Februar fand das 5. LoBiN-Treffen mit 18 Vereinsvertretern, 2 Schulsozialarbeitern und einem Rektor statt.
  • Am 10. Februar fand eine große Open-Air-Kundgebung statt, an der u.a. auch Jugendliche der Blue-Live Band auftraten.
  • Am 18. Februar war ich auf Einladung des Fördervereins Hochsträß in Beiningen, um dort den anwesenden sieben Vereinen das LoBiN-Projekt vorzustellen und für das Ferienprogramm zu werben.
  • Am 28. Februar fand ein Benefizkonzert zugunsten des Percussion-Projektes statt, es kamen 900,- Euro zusammen. Davon wurden nun 4 Kinder-Gitarren angeschafft.
  • Am 9./10. Und 17./18. März Schulprojekt mit vier 9./10. Klassen im Flüchtlingsheim zum Thema „Fremdsein und Flucht“.
  • Zuschuss durch Landratsamt durch Aktion Mitmachen Ehrensache 500,- Euro.
  • 6. LoBiN-Treffen mit 34 Vereinsvertretern, 2 Rektoren und 1 Schulsozialarbeiter.
  • Schülermentorenprogramm mit 15 SchülerInnen der 8. Klassen der Blautopfschule.
  • Fertigstellung Ferienbroschüre mit 16 verschiedenen Gruppen und 24 unterschiedlichen Angeboten in Kooperation mit Stadt Blaubeuren
  • Am 24. April Großveranstaltung mit 32 Bildungspartnern, darunter 3 Schulen, Schulsozialarbeit und 2 Fördervereine der Schulen.
  • 7. LoBiN-Treffen mit 17 Bildungspartnern.
  • Im Juni/Juli findet der zweite Teil der Fotoaktion statt. Beteiligte Bildungspartner: Höhlen AG Höhlenverein, Urgeschichtliches Museum, Ev. Jugendwerk, TSV Blaubeuren, Bergwacht, Kinderchor/Kurrende, Circus Harlekin, AK Asyl und Freundeskreis Suchtkrankenhilfe.
  • Evaluationstermin des Projektes mit Mitarbeitern der Uni Tübingen des Projektes “MABEV”
  • Fußballturnier der 5. und 6. Klassen aller weiterführenden Schulen  in Kooperation mit dem WFV mit Unterstützung der ausgebildeten Schülermentoren.
  • Unterstützung und Integration junger Flüchtlinge in örtliche Sportvereine, Impuls zur Einsetzung eines “Brückenbauers”.
  • Schwimmkurs des AK Asyl in Kooperation mit der DLRG-Gruppe Blaubeuren mit 20 Flüchtlingen
  • Finanzielle Unterstützung für das Kidscamp der Gemeinde von Christen mit Beteiligung von 15 Flüchtlingskindern
  • Kontakt und Austausch mit stellvertr. Schulleiter des Gymnasiums zur Initialisierung einer Jugendleiterausbildung. Konzepterstellung, Abgleich und Beginn der Vorstellungsrunden für das Schülermentorenprogramm am Gymnasium
  • Unterstützung des türkischen Kulturvereins bei der Ausrichtung einer  Kirmesveranstaltung auf dem Schulhof in Blaubeuren
  • Werbung für das Schülermentorenprogramm in allen 8./9. Und 10. Klassen des Gymnasiums
  • Vorstellung des Projekts in der Schulvollversammlung des Gymnasiums
  • Einladung zur Dienstbesprechung aller Schulleitungen
  • Teilnahme am Fachtag Jugendarbeit und Flüchtlinge in Stuttgart
  • Teilnahme an der Abteilungsversammlung TSV Blaubeuren
  • Start des Schülermentorenprogramms am Gymnasium mit 8 SchülerInnen der 9. Und 10. Klassen
  • Teilnahme an der Abschlussveranstaltung LoBiN in Stuttgart

„Der ‚Zukunftsplan Jugend‘ und seine Potenziale“

So lautete das Thema auf dem Kongress Jugend 2020 am 22./23. September an der Hochschule Esslingen.

Die LoBiN-Projektstandorte haben sich unter anderen Zukunftsplan Jugend-Projekten hier präsentiert und waren in Vorträgen, Podiumsdiskussion und Workshops in aller Munde.

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Das Projekt LoBiN ist gestartet!

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Das Projekt LoBiN ist Teil des Zukunftsplan Jugend des Ministeriums  für Arbeit und Sozialordnung, Fami­lie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg. Die nun laufenden 9 Pilotprojekte wurden nach folgenden Kriterien bestimmt:  Der ländliche Raum, die Großstadt, sowie die Mittelzentren sollten in etwa paritätisch vertreten sein. Es wurden freie Träger der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, sowie öffentliche Träger über ein Antragsverfahren ausgewählt. Das Ev. Jugendwerk hatte sich als Träger beworben und den Zuschlag erhalten. Pilotstandorte sind neben Blaubeuren: Esslingen, Böblingen, Isny, Rottenburg am Neckar, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Karlsruhe und Sinsheim. Die Projektlaufzeit ist bis Ende 2016 festgelegt. Hauptamtlicher Mitarbeiter im Projekt LoBiN ist Michael Hermann aus Blaubeuren.

Zielsetzung für „LoBiNBlaubeuren:

  • Aufbau und Pflege eines lokalen Bildungsnetzes Blaubeuren
  • Vernetzung schulischer und außerschulischer Jugendbildung
  • Schaffung einer Arbeits- und Kommunikationsstruktur
  • Bildungsleistungen sollen nachhaltig zugänglich sein

Aufgabenbereiche:

  • Erfassung der Bildungsträger und bestehender Kooperationen
  • Bildung einer tragfähigen nachhaltigen Struktur
  • Hinwirken auf ein partnerschaftliches Arbeiten in gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung der unterschiedlichen Bildungs-Systeme und Arbeitsprinzipien.
  • Stärkung und Optimierung der lokalen Bildungslandschaft
  • Erhalt und Pflege von bürgerschaftlichem Engagement und ehrenamtlicher Verantwortung

Kooperierende Partner

  • Vereine und Träger außerschulischer Jugendbildung aus Blaubeuren und seinen Ortsteilen
  • Schulen
  • Schulsozialarbeit
  • Stadt

In Blaubeuren mit all seinen Ortsteilen engagieren sich viele Organisationen, Verbände und Vereine für Kinder und Jugendliche und tragen so zur Bildung junger Menschen bei. Mit den Veränderungen an den Schulen steht dieses Engagement vor ganz neuen Herausforderungen. Doch Fachleute sind sich einig, dass eine gute Bildung beides braucht: Schule und außerschulische Jugendbildung.
Einige Vereine und Verbände haben auf diese Entwicklungen bereits reagiert und Schulkooperationen begonnen oder die Zeiten für ihre Angebote verändert. Für andere bleiben die Hürden hoch und die Möglichkeiten scheinen sehr begrenzt. Hier möchte das lokale Bildungsnetz Blaubeuren „LoBiN“ Unterstützung und Hilfe bieten. In der Kooperation und Koordination der Partner soll ein Bildungsnetz entstehen an dem sich alle Akteure nach ihren Kräften und Möglichkeiten beteiligen können, sei es im Freizeitbereich oder an den Schulen. Jedenfalls sollen Kindern und Jugendlichen auch zukünftig die vielfältigen Angebote der Vereine und Verbände als „Lernfelder für das Leben“ zugänglich bleiben. Wir würden uns freuen, wenn sie sich am gemeinsamen Nachdenken und Weitergehen beteiligen.

Anfragen an Michael Hermann, Projektleitung unter

Tel.: 07344/9232216                       Mobil: 01575/3710573

Mail: lobin@bezirkblaubeuren.de